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Wettbewerb der starken Frauen!

Die Bierkönigin 2017/18 heißt Natalja Surova. Sie wird nun für ein Jahr die Forsthausbrauerei Trotzenburg nach außen hin zünftig im Dirndl vertreten. Den zweiten Platz machte Anja Schlichting und drittplatzierte ist Selina Hein.  In diesem Jahr hatten sich viele Frauen beworben, die schon mitten im Leben stehen. 

Es war der Wettbewerb der starken Frauen. Im Beruf stehend, mit Kind,  frisch verheiratet oder mit 300 Kühen auf der Weide: die Kandidatinnen um den Titel Rostocker Bierkönigin – Miss Trotzenburg überzeugten vor allem mit Lebenserfahrung. Nur eine Studentin und eine Auszubildende waren unter den elf Teilnehmerinnen.  Für die  Jury ein Grund ganz genau nachzufragen, ob die Pflichten als Bierkönigin auch wahrgenommen werden können. Sie unterstützt die Brauerei vor Ort bei Events und Promotions, aber auch außerhalb.

Doreen Tünschel, die neben der amtierenden Bierkönigin Nicole Ockert die Jury auf der weiblichen Seite vertrat, erklärte: „Wir suchen hier nicht die Schönste und Tollste, sondern eine Frau, die lebensfroh ist und anpacken kann.“  Genau das stehe für Brauhauskultur und Gastlichkeit.

Ein Grund, warum sich auch Romy Penk  angemeldet hatte. Die ehemalige „Miss Kurvig“ lobte die gute Organisation und tolle Stimmung auch unter den Kandidatinnen. „Hier zählt Persönlichkeit“, stellte sie fest. Das sei es auch, was die Wahl für sie interessant mache. „Sich vor Publikum präsentieren,  das macht einen selbstbewusster“, weiß sie. Für Studentin Dorina Tutunaru war genau dies die Motivation. „Ich bin eigentlich sehr schüchtern“, sagt sie. „Aber ich habe bald Prüfungen und da muss ich mich auch einer Art Jury stellen. Dies ist also eine Art Probelauf.“

 Maria Seibt war von ihrem Lebenspartner überredet worden mitzumachen. Warum nicht, entschied sie nach einigem zögern. „Ich möchte zeigen, dass auch eine Mutter mit 30 noch das Zeug zur Bierkönigin hat“, erklärte die Speditionskauffrau. Christin Henningsen erfüllte sich mit der Wahlteilnahme einen kleinen Lebenswunsch. Sie feierte an diesem Tag in ihren 28. Geburtstag hinein und sagte: „Ich finde, jede Frau sollte das einmal im Leben machen.“ Dazu gehöre, sich schön zu machen und den Trubel um die eigene Person zu erleben“, so die Sozialversicherungsfachangestellte.   Maria Mollenhauer hatte sich kurzentschlossen angemeldet und am Anfang „ein bisschen Angst vor der eigenen Courage“ bekommen. Doch am Ende stand für die Zweiradmechanikerin fest: „Der Abend war etwas Einmaliges. Gut, dass ich mich getraut habe.“

Gewinnerin Natalja Surova hatte schon im Vorjahr teilgenommen. Sie ist gespannt auf das nächste Jahr mit Krone. Die 30-jährige nimmt eine Auszeit von ihrem Beruf als Tanzpädagogin. „Ich freue mich auf die vielen neuen Eindrücke“, sagt sie.  „Irgendwie passt das gerade in meine Lebensphase, in der ich schon viel erlebt habe und mich neu orientieren möchte.“

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